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Unsere Aktivitäten in Indien
Unser Team

Gerne möchte ich Ihnen mein Projekt vorstellen und einleitend ein paar Fakten ausführen, damit Sie sich ein Bild machen können, für was mein Engagement steht.

Ich bin geborene Münchnerin, 71 Jahre alt und seit mehr als 12 Jahren lebe ich in Auroville, im Bundesstaat Tamil Nadu im Südosten von Indien. Auroville wird auch beschrieben als

eine universale Stadt, in der Männer und Frauen aller Länder in Frieden und fortschreitender Harmonie leben können, jenseits aller Bekenntnisse, politischer Gesinnung und nationaler Herkunft.Der Zweck Aurovilles ist die Verwirklichung menschlicher Einheit.

Informationen zu Auroville finden Sie im Internet: http://www.auroville.org/

Auroville steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Derzeit leben etwa 2500 Menschen aus 52 Ländern in Auroville.

Ziemlich bald wurde ich mit dem unglaublichen Elend der Strassenhunde hier konfrontiert. Geschätzte 17 Millionen Hunde können sich nicht mehr selbst regulieren, sie brauchen die Hilfe der Menschen. Manche indische Behörden versuchen mit teils unerträglichen, hilflosen, grausamen Methoden die Situation in den Griff zu bekommen. Als einzig sinnvolle und tierschutzgerechte Lösung hat sich die Geburtenkontrolle herausgestellt. Hochgerechnet erzeugen Hund und Hündin in einem einzigen Hundeleben ca. 36000 !!! Nachkommen.

Ich habe eine kleine Tierschutzhilfe gegründet, AV STRAW Auroville Stray Relief and Animal Welfare. Nicht mehr wegzuschauen, einfach zu beginnen mit dem Tropfen auf dem heissen Stein. Jeder Welpe, der nicht mehr in dieses schreckliche Strassenleben hineingeboren werden muss, zählt für mich. Mit indischen Tierärzten gehen wir in die Dörfer, schauen nach den halbwilden, an die Menschen etwas gewöhnten Hunde, was das Einfangen wesentlich erleichtert. Dann wird narkotisiert und operiert, mittlerweile sehr steril und mit Tropf. Die Sterilisation der Hündin kostet 30 Euro, 15 Euro der Rüde.

Wir operieren ambulant auf der Treppe, unter dem Baum, auf dem Boden oder in der Schule oder im Vorgarten. Wir haben gelernt flexibel und kreativ zu sein. Hinterher werden die Hunde in ihr Territorium zurückgebracht. 30 Hunde und Katzen konnten wir im letzten Monat sterilieren oder kastrieren. Das bedeutet für diese Tiere auch weniger Verletzungen, weil die territoralen Kämpfe sich vermindern. Und für die Menschen mehr Sicherheit, denn hungrige Strassenhunde zusammengerottet stellen oft eine ernsthafte Gefahr dar. Ausreichende Spenden ermöglichen uns auch, Tollwut-Schutz-Impfungen anzubieten.

Über unsere Arbeit habe ich einen kleinen Film gedreht, den Sie auf Youtube anschauen können:

Aber nicht nur Hunde finden den Weg zu uns, auch um die Findelkinder kümmern wir uns liebevoll. Das sieht dann so aus….

Wir arbeiten alle ausser der Tierärztin ehrenamtlich. Damit das Projekt fortgesetzt werden kann, brauchen wir regelmäßige Spenden. Nur durch diese können wir die Tierarztkosten und notwendigen Medikamente finanzieren.

Und dazu brauchen wir Hilfe, Ihre, ganz ganz dringend. Ihre Unterstützung ist ausserordentlich wertgeschätzt, ich bitte im Namen der Namenlosen.

Haben Sie Fragen? Gerne beantworte ich sie per Email oder auch telefonisch (ich rufe zurück).